Irland oder Spanien?

21April2016

Hallo ihr Lieben,

ich sitze gerade im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Deutschland. Nach 3 Monaten und 2 Wochen ist das ein wirklich komisches Gefühlschaos. Einerseits freue ich mich riesig auf zu Hause, meine Familie, meine Freunde und meine Wohnung, meine Kollegen und einfach meine Heimat. Aber irgendwie sind Dublin und Irland auch ein bisschen Heimat geworden in den letzten Wochen. Zum Glück musste ich aber nicht alleine Abschied von diesem tollen Land nehmen sondern mein lieber Freund stand mir zur Seite. Mit ihm habe ich auch die letzten Tage noch ein bisschen Urlaub an der Westküste gemacht, das hat mich etwas davon abgelenkt, dass ich bald gehen muss.

Und jetzt schaut mal, was für tolles Wetter wir hatten und was für schöne Landschaften wir erkundet haben. Unser Hotel lag in einem Stadtteil von Galway, der größten Stadt an der Westküste. Und wisst ihr was? Ich habe endlich eine zweite irische Stadt gefunden, die mir gefällt! Bisher war ich ja von allen Städten bis auf Dublin enttäuscht aber Galway hat es mir wirklich angetan. Unser Hotel lag etwas außerhalb direkt an der Strandpromenade. Wir hatten einen Mietwagen wodurch wir sehr Strandpromenade erkundet. Da wir aber so tolles Wetter hatten, konnten wir die Spaziergänge wirklich genießen.

 

Am Sonntag sind wir dann zu einer DER Touristenattraktionen in Irland gefahren – den Cliffs of Moher. Ich finde zu Irland passt ein Spruch ganz besonders gut „Der Weg ist das Ziel“. Denn obwohl wir knappe zwei Stunden fahren mussten, war die Strecke an der Küste und den Burren (einer Steinküste) so sehenswert, dass die Fahrt wie im Flug verging und ich ständig anhalten wollte um Bilder zu machen. Die Cliffs waren aber natürlich auch sehr beeindruckend und dank dem schönen Wetter konnten wir die gesamten Klippen entspannt ablaufen.

 

Am Montag sind wir dann nördlich Richtung Connemara gefahren. Dort gibt es einen Nationalpark und das berühmteste Kloster Irlands, das Kylemore Abbey. Auch hier trifft mein Spruch voll und ganz zu. Der Weg durch den Nationalpark war atemberaubend und das tollste war, dass wir fast alleine waren (bis auf viele, viele Schafe) und dadurch entspannt fahren und die Aussicht genießen konnten. Die Kylemore Abbey ist wirklich ein beeindruckendes Bauwerk. Eigentlich war das Haus gar kein Kloster sondern wurde von einem reichen Geschäftsmann für seine Familie gebaut. Nachdem diese allerdings ausgezogen war wurde das Haus zu einer Klosterschule, die bis 2000 noch bestand. Die Parkanlagen drum herum sind wirklich toll, vor allem weil rings um den Park der Connemara Nationalpark ist und man die Berge sieht.

   

An unserem letzten richtigen Tag in Irland haben wir dann noch die Fähre genommen und sind rüber auf eine der Aran Islands. Wir haben uns für die größte der Inseln entschieden, Inis Mor. Obwohl das auch die touristischste der drei Inseln ist, war es für uns doch die interessanteste da diese über die größten Klippen und die schönste Natur verfügt. Auf die Insel kommt man nur mit der Fähre und die Fahrt dauert circa 50 Minuten. Da wir wieder unglaubliches Glück mit dem Wetter hatten, haben wir uns vor Ort Fahrräder gemietet und sind die Küste entlang zu den Klippen gefahren. Die Sonne hat richtig geknallt und Ben hat sich sogar einen kleinen Sonnenbrand geholt (typisch Rothaarige halt :D). Wir haben uns die meiste Zeit eher an unsere Urlaube auf den griechischen oder spanischen Inseln erinnert gefühlt als an das als regnerisch angepriesene Irland. Es war einfach wunderschön! Die Aran Islands sind übrigens die einzige Region von Irland, in der fast ausschließlich gälisch gesprochen wird. Natürlich können die meisten auch englisch aber untereinander wurde nur gälisch gesprochen. In Dublin sind beispielsweise Straßenschilder oder Busfahrpläne auch auf Gälisch ausgewiesen, zusätzlich hat man aber meistens noch die englische Übersetzung. Auf Inis Mor waren die Schilder aber ausschließlich auf Gälisch.  Ich habe von der Sprache nichts verstanden aber ich finde es schön, dass diese Tradition doch noch weitergeführt wird.

 

Heute haben wir dann nur noch gemütlich gefrühstückt, sind ein bisschen an der Strandpromenade spazieren gegangen und haben uns dann auch schon wieder auf den Rückweg nach Dublin gemacht. Jetzt sind wir auch schon im Landeanflug auf Frankfurt. Ich habe die Zeit während dem Flug nicht nur genutzt um das hier zu schreiben sondern auch mal meine Bilder zusammengestellt, die ich in den 3 Monaten hier so gepostet habe. Knappe 400 Bilder… Die werde ich alle mal ausdrucken um sie auch in den Händen halten zu können und diese schönen Erinnerungen nie zu verlieren. In den nächsten Tagen muss ich aber erst Mal wieder in Deutschland ankommen und am Montag geht dann auch die Arbeit wieder los. Ich melde mich hier aber wieder zurück mit einem kleinen Rückblick und ein paar zusammengefassten Reisetipps und Infos.

Liebe Grüße

Kyra  

Roadtrip

15April2016

Meine Lieben,

heute ist mein letzter Tag in Dublin! Damit sind 12 Wochen hier vorbei. Ich habe so viel tolles erlebt und bin so dankbar, so ein tolles Land kennengelernt zu haben und so viele nette Menschen getroffen zu haben. Ich hätte selbst nie gedacht, dass ich so viel hier unternehmen und erleben werde aber ich bin so glücklich darüber. Eins meiner Highlights war definitiv das letzte Wochenende! Da bin ich mit drei Mädels und einem süßen Mietwagen an die Küste gefahren und habe tolles Wetter genossen.

Los ging es Samstag morgen mit dem Bus an den Flughafen um dort unseren Mietwagen abzuholen. Ist der nicht süß?

Dann ging es los Richtung Sligo. Zuerst haben wir uns die Stadt Sligo angeguckt. Die war aber wie jede andere irische Stadt nicht sonderlich sehenswert weshalb wir uns schnell weiter Richtung Küste aufgemacht haben. Zuerst haben wir noch einen Zwischenstop am Glencar Lough und den Glencar Waterfalls eingelegt.

    

Danach ging es weiter nach Mullaghmore, einem kleinen Küstenort, in dem wir in einem sehr süßen Restaurant Mittag gegessen haben.

 

Dann kam das Highlight des Tages. Wir sind auf die wirklich höchsten Klippen Irlands (es wird immer angenommen, dass die Cliffs of Moher mit knapp 200 Metern die höchsten sind) gelaufen. Der Slieve League hat nämlich Klippen mit ca 600 Metern Höhe. Wir hatten so tolles Wetter und da wir am späten Nachmittag erst dort waren hatten wir tiefstehende Sonne und somit war alles in orangenes Licht getaucht. Und der Ausblick war der Wahnsinn!

   

Wir sind die 600 Meter zwar nicht komplett gelaufen, trotzdem waren wir am Abend ganz schön kaputt und vor allem unsere Fahrerin Verena wollte schnell ins Bett. Also haben wir uns auf die Suche nach unserem Hostel gemacht, das in einem Dorf namens Glencolumbkill liegen sollte. Da die Wohngebiete da so verstreut liegen und so klein sind, gibt es keine richtigen Adressen und wir sind einer wagen Wegbeschreibung des Hostelinhabers gefolgt. Als es dann dunkel wurde und wir immer noch nicht den richtigen Weg gefunden hatten, haben wir zwei Männer an einer Tankstelle gefragt. Der eine ist dann kurzerhand in sein Auto gesprungen und vorgefahren und wollte uns den Weg zeigen. Leider war es nicht das richtige Hostel aber wir waren alle beeindruckt von so viel Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft. Der Hostelbesitzer des falschen Hostels hat uns dann aber auch weitergeholfen und eigentlich wollte uns unser Hostelbesitzer dann dort abholen, wir hatten dann aber eine gute Wegbeschreibung und haben es auch so gefunden. Im Hostel haben wir dann nur noch schnell gekocht und sind dann alle total müde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen ging es früh weiter Richtung Glenveagh Nationalpark. Zuerst haben wir aber einen Stop am Malinbeg eingelegt und die Ruhe genossen, da außer uns nur ein paar Schafe da waren. Wir wurden dann etwas von der Flut überrascht und konnten gerade noch so aus unserer Bucht rausspringen bevor die Wellen kamen laughing.

Der Glenveagh Nationalpark war im Verhältnis zum Wicklow oder Killarney Nationalpark winzig, aber auch sehr schön mit zwei Seen und einer alten Burg. Wir haben einen kleinen Spaziergang zu der Burg gemacht, dort zu Mittag gegessen und sind dann wieder zurück gelaufen.

Danach ging es auch schon weiter zu unserem Hostel. Diesmal in Donegal, einer etwas größeren Stadt. Dort waren wir erst einmal einkaufen und haben dann im Verhältnis zum Vortag sehr schnell zu unserem Hostel gefunden. Bevor wir allerdings gegessen haben, sind wir noch einmal an den Strand gefahren. Dort wollten wir eigentlich picknicken, es war aber so kalt und windig, dass wir das doch lieber gelassen haben laughing

Zurück im Hostel haben wir dann in unserem Zimmer gepicknickt und Phase 10 gespielt.

Am nächsten Morgen haben wir einen kurzen Abstecher an einem Wasserfall in der Nähe gemacht und sind dann weiter an den Talhin Beach gefahren. Dort hat Lea einen neuen Freund gefunden und wir waren sofort abgeschrieben wink Er war aber auch zu süß (Toy du brauchst nicht eifersüchtig sein!).

Danach ging es nach Strandhill, wo wir auf einen kleinen Berg gelaufen sind, von wo aus wir auf die Küste schauen konnten. Den eigentlichen Besucherparkplatz haben wir nicht gefunden weshalb wir frei Schnauze einen Weg gefahren sind. Als dieser dann aber plötzlich für normalen Verkehr gesperrt war, wussten wir nicht mehr weiter und Franzi ist ausgestiegen um zu schauen ob wir überhaupt auf dem richtigen Weg sind. Sie kam dann ca 5 Minuten später wieder und berichtete uns ganz aufgeregt dass wir zwar völlig falsch für den Besucherparkplatz sind, die Straße weiter aber ein kleines Haus steht und die Besitzerin uns erlaubt, dort zu parken und dann weiter zu laufen. Wir haben uns so über diese irische Gastfreundschaft gefreut und uns ganz nett mit dem älteren Ehepaar unterhalten. Sie haben uns erzählt dass ihnen am Wochenende immer die Einfahrt von Touristen zugeparkt wird und sie deshalb die Straße sperren mussten aber da wir so lieb gefragt haben durften wir trotzdem dort (sogar im Innenhof) parken.

Das war dann auch die letzte Station unseres Roadtrips. Das war auch gut so, denn als wir wieder im Auto saßen hat es angefangen zu schütten und den ganzen Weg bis nach Dublin durchgeregnet.

Die restlichen Tage der Woche habe ich noch genutzt, um ein paar Sehenswürdigkeiten in Dublin anzuschauen, die ich bisher noch nicht besichtigen konnte. So zum Beispiel den wunderschönen botanischen Garten und den dazugehörigen Friedhof.

 

Außerdem war ich auf der Jeanie Johnston. Das ist ein Schiff, das viele Menschen zwischen 1845-1852 während der großen Hungersnot in Irland nach Amerika gebracht hat. Das besondere an diesem Schiff ist, dass nie ein Passagier oder Crew-Mietglied auf diesem Schiff gestorben ist. Selbst als die Jeanie Johnston als Passagierschiff ausgedient hatte und von einem Mann gekauft wurde und unterging, konnten alle Personen an Bord gerettet werden. Da die Hungersnot eine wichtige Zeit der irischen Geschichte darstellt, ist auf einem Nachbau des Schiffes ein Museum darüber errichtet. Das ist wirklich super gemacht worden und war sehr interessant!

Heute Abend werde ich nochmal mit Lea kochen bevor ich dann meinen Schatz vom Flughafen abhole. Ich habe Lea zum Abschied übrigens auch so einen kleinen Schutzengel aus Schafswolle geschenkt. Von ihr habe ich einen Claddagh bekommen. Das ist ein Ring, der in Irland eine ganz große Bedeutung hat und von vielen Iren getragen wird. Ich finde die Bedeutung der Symbole sehr schön. Das Herz steht für Liebe, die Hände für Freundschaft und die Krone für Loyalität.

Ihr werdet wohl erst Ende nächster Woche wieder von mir hören, wenn ich dann schon wieder in Deutschland bin. Bis dahin genieße ich die letzten Tage zusammen mit Ben in Galway und Umgebung.

Habt ein schönes Wochenende!

Kyra

Das andere Irland

11April2016

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich die Bilder aus Nordirland für euch. Meine liebe Imke war mich letzte Woche für fünf Tage besuchen und davon haben wir zwei in Nordirland verbracht. Es ist schon verrückt, wie auf so einer kleinen Insel zwei Länder Platz finden. Das britische Irland hat nämlich wirklich kaum etwas gemein mit dem irischen Irland. Es gibt eine andere Währung, anderes Handynetz etc. Nur die Landschaft - die ist gleich schön wink

Natürlich haben wir zuerst einmal Dublin unsicher gemacht. Dazu gehörte die Stadtführung á la Kyra aber auch eine Bootsfahrt über den River Liffey, der quer durch Dublin fließt. Dabei habe ich definitiv auch noch neue Sachen gesehen und gelernt. Das Temple Bar District haben wir auch unsicher gemacht laughing.

Am Mittwoch morgen ging es dann aber ganz früh los Richtung Belfast, der Hauptstadt von Nordirland. Leider hatten wir überhaupt kein Glück mit dem Wetter, es hat den ganzen Tag geschüttet (deshalb so verregnete Bilder). Deshalb haben wir auch eine Hop on Hop off Tour gemacht und das Titanic Museum besichtigt. Die Titanic wurde nämlich in Belfast gebaut und ist deshalb eins der Wahrzeichen.  Das einzig spannende an Belfast ist, dass es eine Mauer gibt, die nachts geschlossen wird und die Katholiken und Protestanten voneinander trennt - total verrückt, dass es sowas in Europa wirklich noch gibt! Vielleicht lag es auch am schlechten Wetter aber die Stadt hat uns beiden überhaupt nicht zugesagt. Es war einfach langweilig, hatte keinen Charm und nichts besonderes. Für mich ist und bleibt bisher Dublin die schönste irische Stadt.

Am Donnerstag haben wir dann eine Giants Causeway Bustour gemacht und wir hatten immerhin keinen Regen sondern nur viele Wolken. Der Giants Causeway ist einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Irland. Zuerst sind wir zu den Dark Hedges gefahren, einer Allee in der Teile von Game of Thrones gedreht wurden. Ich fand zwar die Bäume ganz schön, da ich mit der Serie überhaupt nichts anfangen kann, war es für mich aber eher langweilig aber so ist das eben bei einer geführten Bustour. Danach ging es weiter zur Carrick-a-Rede Ropebridge. Wie der Name schon sagt: eine Brücke! Die meisten von euch dürften wissen, dass es nicht viel gibt wovor ich Angst habe aber eins bereitet mir regelrecht Panik: Brücken! ICh spüre die Schwingungen von Brücken und hohen Gebäuden extrem weshalb mir immer schwindelig wird und ich mich irgendwo festhalten muss. Trotzdem habe ich all meinen Mut zusammen genommen und bin über diese (Hängebrücke!!! mit wackeligem Boden, wackeligem Geländer und extremen Wind!!!) gelaufen. Und es hat sich gelohnt denn der Ausblick war wunderschön. Sogar Schottland kann man von dort aus sehen. Sandra hat mir übrigens ihren Selfie-Stick hier gelassen. Ich fand die Dinger ja immer ziemlich peinlich aber als sie hier war habe ich gemerkt, was für tolle Bilder man damit machen kann und Imke war auch total begeistert. Allerdings war es sehr stürmisch weshalb wir sehr interessante Frisuren auf den Bildern haben laughing

      

Danach ging es dann weiter zum eigentlichen Giants Causeway. Das ist eine Ansammlung von Steinen in einer ganz bestimmten Form. Die Entstehung davon ist ein Mythos, die Theorien davon könnt ihr mal googeln, ist echt spannend. Obwohl wir nur eineinhalb Stunden Zeit hatten, haben wir einen Berg erklommen um die schöne Aussicht von oben auf den Giants Causeway zu genießen. Danach haben wir uns die Steine dann etwas genauer angeschaut. Wirklich beeindruckend, was die Natur alles hervorbringt!

 

Danach ging es dann wieder zurück nach Belfast und von dort wieder nach Dublin. Abends waren wir dann so kaputt, dass wir nur noch geschlafen haben. Freitag Vormittag sind wir dann mal wieder typisch irisch frühstücken gegangen und dann ist Imke auch schon wieder heimgeflogen.

Am Wochenende habe ich mit drei anderen Mädels aus meinem Wohnheim einen Roadtrip mit einem Mietauto gemacht. Die Bilder davon tauschen wir morgen abend aus und dann bekommt ihr sie auch zu sehen smile

Liebe Grüße

Kyra

Nächtliche Aktivitäten in Dublin

08April2016

Hallo ihr Lieben,

ich kann es kaum fassen. In einer Woche ist meine Zeit hier offiziell schon vorbei und die meisten anderen fliegen bereits nach Hause. Wie ihr wisst, hänge ich ja mit meinem Schatz noch 5 Tage Urlaub dran und fliege erst am Mittwoch in zwei Wochen nach Hause. Die Zeit verging wie im Flug! Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge - die Zeit war toll aber ich freue mich auch total auf zu Hause smile

Letztes Wochenende hatte ich Besuch von meiner lieben Freundin Sandra. Leider hatten wir wirklich nicht viel Zeit miteinander und ich war immer noch etwas angeschlagen, nachdem ich die ganze letzte Woche mit einer starken Grippe im Bett lag. Wir haben die Zeit trotzdem gut genutzt. Samstag haben wir die klassische Stadttour gemacht. Dabei haben wir auch eine Führung durch das Trinity College von einem Studenten gemacht. Dabei haben wir auch den berühmten Long Room, die Bibliothek besichtigt. Der Eintritt von 9€ ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gerechtfertigt. Ich hätte viele Fragen gehabt aber es gab keine Informationen oder Personen die Auskunft geben konnten.

Abends haben wir dann eine Bustour durch Dublin gemacht. Das ist ein besonderes Angebot der Hop-on Hop-off Busse, die hier tagsüber Touren anbieten. Der Tourguide hat eine Gitarre dabei und spielt passend zu den Sehenswürdigkeiten irische Volkslieder und erzählt spannende Geschichten. Dabei habe ich auch ganz neue Teile von Dublin kennengelernt. Die Tour kann ich jedem nur empfehlen. Wenn man im Internet vorbestellt, kosten die Tickets nur 5€. Danach waren wir noch ein bisschen in Templebar unterwegs.

Am Samstag sind wir dann nach Howth gefahren. Leider hatten wir das ganze Wochenende kein Glück mit dem Wetter. Wir haben trotzdem den Cliffwalk gemacht und uns danach bei leckeren Scones und Tee aufgewärmt.

Abends haben wir dann etwas ganz besonderes unternommen. Wir sind zu den Celtic Nights im Arlington Hotel hier in Dublin gegangen. Das ist eine Dinner-Show, bei der irische Volkstänze und -lieder aufgeführt werden und man lecker essen kann. Wirklich sehr zu empfehlen weil man ein bisschen irische Kultur und auch kulinarische Besonderheiten kennenlernt.

Am Montag Vormittag sind wir dann noch irisch frühstücken gegangen, bevor Sandra bereits wieder zum Flughafen musste. Nur knapp eine Stunde später habe ich Imke vom Bus abgeholt laughing

Von unserem Ausflug nach Nordirland kann ich euch leider noch nicht berichten da Imke zur Zeit noch die meisten Bilder hat und ich euch diese gerne zeigen möchte smile Am Dienstag werdet ihr dann aber auch einen Bericht davon bekommen!

Als kleines Abschiedsgeschenk für mich und Lea habe ich etwas ganz besonderes gefunden. Ich bin in einer Facebook-Gruppe, in der sich Irland-Fans austauschen. Dort habe ich diese kleinen Schlüsselanhänger-Schutzengel entdeckt, die aus irischer Schafswolle gemacht sind, die die Herstellerin von der Schafsweide ihrer Nachbarn einsammelt. Toll, oder?

Für mich geht es morgen schon weiter. Ich habe mit drei Mädels einen Mietwagen gebucht und wir fahren in den Nordwesten Richtung Donegal und klappern die Küste ab und hoffen auf gutes Wetter und tolle Strände. Ich glaube ich brauche erst Mal Urlaub wenn ich zurück komme laughing Habe leider nur das meiste von meinem Jahresurlaub schon für Irland aufgebraucht... Aber die Zeit hier ist ja auch toll smile

Liebste Grüße

Kyra

Historisches Irland

30März2016

Hallo ihr Lieben,

da ich zur Zeit ja sowieso ans Bett gefesselt bin und nicht wirklich on Tour gehen kann, habe ich Zeit um Euch noch ein paar Bilderchen von meinen Unternehmungen zu zeigen. Ihr werdet es kaum glauben, aber ich war letzte Woche auch zwei Mal mit jemand anderem als Lea auf Tour laughing Mit meiner lieben (kleinen) Franzi. Ich habe Euch neulich mal erzählt, dass wir gegenüber wohnen und gerne übers Fenster kommunizieren.

Am Samstag nach St. Patricks Day waren wir also zusammen in der Stadt Kilkenny. Diese ist deshalb berühmt, weil es von dort auch ein Bier mit dem gleichen Namen gibt. Außerdem gibt es ein sehr schönes Schloss. Wir sind also morgens mit dem Bus losgetuckert. Zuerst haben wir uns dann auch das Schloss angeguckt. Leider durfte man im Innenbereich keine Bilder machen. Wirklich total schade, weil es ein sehr schönes Schloss war. Aber auch von außen konnten wir schöne Bilder machen - auch wenn das Wetter leider nicht so prima war.

Danach wollten wir uns die Stadt noch ein wenig anschauen. Nur leider hat die einfach nicht wirklich was zu bieten laughing Außer vier großen, katholischen Kirchen gibt es in der Stadt einfach wirklich nichts sehenswertes. Dafür waren die Kirchen umso schöner. Sowohl von außen als auch von innen einfach nur imposant. In der einen Kirche war leider gerade eine Messe und wir sind nur kurz danach reingeschlüpft. Da aber noch viele Leute zum beten da waren, haben wir keine Bilder gemacht. Ihr solltet aber unbedingt mal nach "Kilkenny Black Abbey" googeln und euch die Bilder anschauen. Da gibt es nämlich ein wirklich beeindruckendes Fenster mit sehr intensiven Farben. Ich war außerdem wirklich überrascht, wie viele Menschen hier Samstag Nachmittag in den Gottesdienst gehen. Eins meiner Assignments für die Uni behandelte das Thema katholische Kirche in Irland und den Wandel der Stellung in der Gesellschaft deshalb bin ich gut betraut mit der Materie. Obwohl auch hier die katholische Kirche schon lange nicht mehr so eine Machtstellung hat wie früher, ist der Einfluss immer noch stark zu spüren. Man war das jetzt schwer, etwas was man in knappen 3000 Wörtern auf englisch ausformuliert hat, in zwei Sätzen auf deutsch wiederzugeben.

In einer anderen Kirche konnten wir dafür tolle Bilder machen.

 

Den restlichen Tag sind wir dann noch durch die Stadt gebummelt und haben super leckeren Kuchen gegessen tongue-out.

Am Mittwoch haben wir dann zusammen mit Verena und Vanessa eine Bustour zu den Grabhügeln von Newgrange gemacht.

Diese Grabhügel gibt es hier in Irland häufiger und Newgrange ist einer der berühmtesten.

Zuerst waren wir auf dem Hill of Tara, der vor allem durch seinen Besuch vom heiligen St. Patrick Berühmtheit erlangte.

 

Danach kam für uns dann ein unerwartetes Highlight. Die Tourführerin sprach immer davon, dass wir Pause auf einer Schaffarm machen, was ja vor allem für die Kinder toll sei - von wegen! Wir sind total ausgeflippt weil es da nicht nur Lämmer sondern auch Kälber, Küken und Welpen gab.

  

Danach ging es dann weiter zum Grabhügel. Sehr beeindruckend, so ein altes Bauwerk zu sehen. Leider durfte man drinnen wieder nicht fotografieren. Es ist wirklich schwer, alles was uns die Frau in ca einer Stunde erzählt hat, zusammen zu fassen. Auf jeden Fall wurden hier früher Heilige beerdigt. Außerdem ist in dem Hügel drin nur ein kleines Fenster und es gibt nur zwei Tage im Jahr, in denen das Licht genau durch das Fenster in den Hügel scheint und damit der ganze Raum erhellt wird. Dafür werden jedes Mal zehn Personen gezogen, die sich vorher im Visitor Center bewerben können. Diese dürfen dann mit einer Begleitperson nach Newgrange fahren, um dieses Spektakel mit zu erleben. Allerdings muss auch das Wetter stimmen und das kommt leider recht selten vor. Trotzdem haben wir natürlich unsere Bewerbung dafür abgegeben laughing

Danach ging es dann noch ins Visitor Center, in dem wir eine Ausstellung über das Leben im Mittelalter in Irland angeschaut haben. Dann ging es auch schon wieder heim. Sehr lehrreicher und spannender Tag!

Ich möchte kurz noch etwas anmerken. Am Anfang hatte ich etwas Angst, in so einem großen Studentenwohnheim zu leben da ich bisher nur meine eigene Wohnung bzw. das Haus meiner Eltern gewöhnt war. Auch wenn ich froh bin, bald wieder meinen eigenen Haushalt führen zu können, hat das Studentenwohnheim wirklich seine Vorteile. Seit es mir so schlecht geht, guckt Lea regelmäßig bei mir vorbei um zu schauen ob ich noch lebe, bringt mir Tee und kümmert sich ganz lieb um mich. Gestern Abend habe ich von der großen Franzi (nicht die, mit der ich die Ausflüge gemacht habe) ein ätherisches Öl zum inhalieren, einreiben und trinken geschenkt bekommen. Und heute hat mir Verena dann noch Grippostad und Halsschmerztabletten vorbei gebracht. Gleich kommt auch noch die kleine Franzi mit Maultaschen vorbei. Ich habe nämlich seit Sonntag keinen hunger und bekomme nichts runter - seit Franzi mich aber zu den Maultaschen eingeladen hat, knurrt mein Magen tongue-out Für die Pflege und die lieben Geschenke bin ich total dankbar und die Mädels sind ein bisschen wie eine große Familie für mich smile

So nun wünsche ich euch eine schöne Restwoche und ein schönes Wochenende!

Bis bald

Kyra

Bei gutem Wetter kann jeder!

28März2016

Hallöchen ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet alle tolle Ostern und habt die freien Tage (bei gutem Wetter genossen). Lea und ich haben uns über Ostern auch mal etwas gegönnt. Wir sind in den Wicklow Mountains Nationalpark gefahren um dort zu wandern und mal ein bisschen aus der Großstadt rauszukommen. Und es hat so gut getan! Auch wenn das Wetter diesmal leider nicht so toll mitgespielt hat wie bisher, wir haben jede Wanderroute durchgezogen und insgesamt knappe 50km mit bis zu 500 Höhenmetern erklommen. Dafür, dass wir beide überhaupt keine Sportler oder gar Wanderer sind, sind wir beide total stolz auf unsere Leistung smile

Am Freitag ging es also mit dem Glendalough-Bus (der Ort, in dem der Wicklow Mountains Nationalpark liegt) losgefahren und haben direkt bei strahlendem Sonnenschein die ersten kleinen Runden durch den Park gedreht. Im Park sind neben der wunderschönen Landschaft auch mehrere Ruinen von alten Klosteranlagen und Kirchen zu bewundern.

Gewohnt haben wir dieses Mal auch etwas luxuriöser. In einem supersüßen B&B ca. 30 Minuten zu Fuß vom Nationalpark entfernt. Wir wurden super lieb empfangen, hatten ein tolles Zimmer und endlich mal eine saubere Dusche, in der wir beide gerne stundenlang geduscht hätten. Einziges Manko: Das B&B lag oben auf einem Berg und man musste zum nächsten Restaurant mindestens 10 Minuten laufen. Der Weg nach unten war so gut wie nicht beleuchtet weshalb der Weg mehr als gruselig war, vor allem weil wir auch noch an einer Kirche vorbei mussten. Dafür war das Frühstück umso besser tongue-out

Am Samstag hat es dann leider den ganzen Vormittag geregnet. Deshalb haben wir es dann erst Mal etwas entspannter angehen lassen und sind erst um 12 Uhr, als es für längere Zeit mal nicht geregnet hatte, los. Auf dem Plan stand die weiße Route, die einmal quer über die Berge durch den Nationalpark führt. Angeblich 9km (uns kam es aber eher wie 20 vor) und 490 Höhenmeter zu erklimmen. Die Route war für Wander-Erfahrene mit ausreichend Ausrüstung empfohlen. Tja, Erfahrung hatten wir beide kaum und die Ausrüstung war auch eher Semi-Professionell. Verzeiht mir bitte mein Outfit, wir haben in der Zeit hier nur gelernt, dass Jeans einfach nicht mehr trocknen wollen und deshalb jede andere Hose besser ist laughing Wir wollten es aber trotzdem unbedingt probieren. Zuerst ging es durch ein altes Minen-Viertel, in dem die Minen-Arbeiter gelebt und gearbeitet haben.

Da es die ganze Nacht und den Vormittag geregnet hatte, war der Wasserfall, der unten im Tal mündet, natürlich überfüllt und wir mussten uns mehrmals durch das reisende Wasser kämpfen. Nach dem Tal ging es erst Mal steil bergauf über eine Steintreppe. Dort fing es dann wieder an zu regnen. Nach kurzem zögern sind wir aber trotzdem weiter hoch gestiegen. (Mama ab hier bitte nicht weiter lesen!) Wir wurden vor dem Aufstieg gewarnt, dass eine Brücke, die über den Wasserfall führt, weggeschwemmt wurde und dadurch bei starkem Regen die Tour nicht möglich wäre. War uns egal, wir sind über die behelfsmäßig angebrachten Bretter gerannt - okay, ich immer nur nach kurzem zögern weil der Angsthase dann doch durchkam. 

Der Anblick oben hat uns dann aber entlohnt! Es war wirklich ein atemberaubender Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge. Noch dazu kam ein schöner Regenbogen smile

Relativ unbeschadet sind wir dann weitergezogen. Eines der Bretter, das über den Fluss führte, war überschwemmt weswegen wir springen mussten. Lea hat den Sprung allerdings ein bisschen falsch angesetzt, weswegen sie dann auf dem Bauch gelandet ist. Zum Glück ist aber nichts schlimmes passiert, wir konnten uns durch das darauffolgende Lachen super aufwärmen laughing

Der weitere Aufstieg ging dann nur noch über solche Holzstege und -stufen weiter. Ziemlich rutschige Angelegenheit vor allem weil es oben auf dem Berg stark gestürmt hat und somit das Gleichgewicht ziemlich beeinträchtigt war. Als wir dann 3/4 geschafft hatten, ging das Unwetter erst richtig los. Zuerst nur starker Schnee-Regen, dann Hagel, dann dichter Nebel und das alles innerhalb von 20 Minuten. Es war wirklich gruselig, alleine oben auf dem Berg bei dem Wetter. Vor allem wurde es plötzlich total dunkel. Vielleicht erkennt ihr auf dem ersten Bild ja den Regen. Auf dem zweiten Bild seht ihr Lea, als wir völlig durchnässt aber glücklich unten angekommen sind.

Patschnass sind wir dann noch den letzten Rest runtergewandert und haben uns auf den Weg ins B&B gemacht. Obwohl wir beide total gefroren haben hat es sich wirklich gelohnt!

Am Sonntag ging es dann (mit Muskelkater) auf die nächste Tour. Diesmal stand ein etwas leichterer Aufstieg auf dem Plan. Nur 8km und nur halb so viele Höhenmeter. Leider mussten wir aber beide unsere vollen Rucksäcke mitschleppen, da das Info-Center im Nationalpark keine Taschen aufbewahrt, da sie sich als öffentliches Gebäude vor Sprengstoffanschlägen schützen müssen. Am Anfang war das Wetter gut und wir haben eine schöne Rundtour durch den Park genossen. Dann hat es leider wieder geregnet. Trotzdem ging es mit einer Route durch den Wald weiter, zu einem schönen abgelegenen Fluss. 

Da das Wetter am Samstag und Sonntag typisch irisch unbeständig war, war der Park nur am Freitag mit Touris überfüllt und die beiden anderen Tage konnten wir viel für uns alleine genießen. Es war ein wirklich tolles Wochenende! Leider habe ich das blöde Wetter nicht so gut vertragen und liege seit heute mit Husten und Schnupfen im Bett... das kann ich wirklich gar nicht gebrauchen! Am Freitag kommt meine liebe Freundin Sandra und wir haben viel vor und am Montag bringe ich sie dann an den Flughafen und hole meine süße Imke ab, mit der ich unter anderem nach Nordirland fahre. Ich hoffe, bis dahin bin ich wieder fit undecided

Liebste Grüße,

Eure Kyra

Mädels on Tour und St. Patricks Day

18März2016

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück mit gaaaanz vielen Bildern aus den letzten Tagen. Ich habe viel für die Uni gemacht und bin froh, dass zwei Assignments schon abgegeben sind, das nächste am Sonntag fertig gemacht wird und bei einem nur noch Kleinigkeiten gemacht werden müssen. Deshalb konnte ich die Tage mit Michelle auch total genießen.

Am Donnerstag haben wir erst Mal eine kleine Stadttour gemacht und ich habe Michelle (wie so oft schon wink) die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dublin gezeigt. Ganz kurz: dass die Iren ihre Pubs lieben dürfte ja klar sein. Sie machen aber aus wirklich allem, was leer steht einen Pub. Zum Beispiel aus einer alten Kirche oder einem ehemaligen Bank Gebäude. Ziemlich abgefahren!

Ganz Irland bereitet sich natürlich seit Wochen auf DEN St. Patricks Day vor. So zum Beispiel auch das Temple Bar Viertel.

Am Freitag musste ich dann leider in die Vorlesung weil wir einen Test geschrieben haben. Danach sind wir aber ans Meer gefahren und haben einen super schönen Cliff Walk gemacht. Die Strecke kennen meine fleißigen Leser schon. Wir sind von Bray nach Greystones gelaufen (den Weg bin ich vor ein paar Wochen schon mit Denise gelaufen). Deshalb nur ein paar Bilder von uns laughing und unserem leckeren Crepe danach.

Samstags waren wir dann mal wieder irisch frühstücken. Danach haben wir das Dublin Castle besichtigt. Es war wirklich beeindruckend. So eine Burg, mitten in der Stadt. Ich kann von manchen Vorlesungsräumen sogar manche Gebäude des Castles sehen.

Danach sind wir an den alten Dubliner Hafen gefahren, der sich nun Docklands nennt. Ich war total überrascht, weil dieser Stadtteil einen kompletten Kontrast zum doch sehr traditionellen und alten Dubliner Innenstadt-Flair darstellt. Dort ist alles modern und wurde erst nach 2000 gebaut. Die Architektur ist wirklich abgefahren. Toll finde ich auch, dass jede Brücke, die über den Liffey führt, nach jemandem benannt wurde. Ganz berühmt ist die Samuel Beckett Bridge (irischer Schriftsteller), sie soll eine Harfe (ein irisches Symbol, unter anderem das Logo von Guinness) darstellen.

   

Abends waren wir dann in ein paar Pubs in Temple Bar. Ich wechsel dort immer zwischen drei Getränken. Natürlich das typisch irische Guinness aber auch Cider, das ist ein Apfelschaumwein, der eigentlich mehr nach Apfelsaft schmeckt und sehr süß ist. Außerdem trinken ich ab und zu auch mal ganz gerne einen Ginger Irishman, das ist Whiskey mit Ginger Ale und noch extra Ingwer, der dem ganzen ein bisschen Schärfe verleiht. Sehr lecker! In einem Pub war sooo eine tolle Band. Bei einem Lied kam eine Flöte zum Einsatz und der Mann hat gefühlte 5 Minuten darauf gespielt, ohne auch nur einmal Luft zu holen und das in einem Tempo... wahnsinn! Ich würde euch dazu gerne ein Video zeigen, kann es hier aber leider nicht direkt hier hochladen und YouTube lässt nicht zu, dass ich mir einen Account anlege. Irgendwelche Ideen, wie ich es euch trotzdem zeigen könnte? Habe ein paar spannende Videos, vor allem auch vom St. Patricks Day...

Am Sonntag sind wir dann mit dem Bus nach Blessington gefahren. Dort steht das Russborough House. Das ist ein altes Herrenhaus, in dem bis vor 10 Jahren noch gelebt wurde. Ganz tolle Architketur und wunderschöne Parkanlagen. Außerdem eine spannende Ausstellung über das Leben der Bewoher und ein Labyrinth im Garten.

Abends waren wir dann gemütlich im ältesten irischen Pub essen und haben uns am wunderschönen Kaminfeuer aufgewärmt.

Montag Morgen um 5 ist Michelle dann wieder mit dem Bus Richtung Flughafen gefahren. Es war ein ganz tolles, sehr lehrreiches und spaßiges Wochenende mit meiner Lieben :)

Am Donnerstag war dann hier DAS Großereignis des Jahres. Da war uns darüber bewusst waren, dass hier die Hölle los sein wird, dachte wir wir sind ganz schlau und feiern bereits am Mittwoch ein bisschen vor. Pustekuchen! Wir standen 1 1/2 Stunden in der Schlange, bevor wir überhaupt in den Pub reingekommen sind. Wenigstens war es dann wirklich lustig dort laughing

Am Donnerstag haben wir uns dann gegen 11 auf den Weg in die O'Connell Street gemacht, die größte Straße Dublins. Davor haben wir uns natürlich schön mit irischen Accessoires eingedeckt. Wenn man am St. Patrick's Day nichts grünes trägt, kann es nämlich passieren, dass alle Leute einen zwicken. Die Parade sollte um 12 Uhr losgehen, wie zu erwarten war, hat sie aber erst um 12.30 begonnen. Eigentlich waren wir eine große Gruppe. Da wir aber relativ weit hinten standen und Lea und ich zu klein waren um etwas  zu sehen, haben wir uns auf die Suche nach einem für uns besseren Platz gemacht und diesen auch gefunden. Ich habe mich absichtlich vorher nicht viel über die Parade oder die Feierlichkeiten am St. Patrick's Day informiert weil ich es einfach auf mich zukommen lassen wollte. Trotzdem macht man sich natürlich Gedanken dazu und bekommt eine Vorstellung davon. Meine Vorstellung wurde leider überhaupt nicht getroffen. Ich hatte erwartet, dass es eine irische Parade wird. Mit irischen Tänzen, irischer Musik und irischen Bräuchen. Es war aber leider wie ein deutscher Karnevalsumzug. Es gab Wägen mit Figuren, bei denen ich nicht wusste, warum sie dort mitgefahren sind oder was das zu bedeuten hab. Dann gab es sehr viele amerikanische oder schottische Marching Bands. Spannend war es trotzdem und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, mir hat einfach nur der irische Touch gefehlt.

Absoluter Wahnsinn war allerdings, dass man so gut wie kein Englisch mehr gehört hat. Und wenn dann war es Amerikanisch. Auch am Abend zuvor waren nur Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier, Asiaten etc. unterwegs. Unser Irish Society Dozent hatte auch schon gesagt, dass sich die Iren mittlerweile von der Parade und den Feierlichkeitsn drum herum fernhalten aber dass es so extrem wird hätte ich nicht gedacht.

Nach der Parade sind Lea und ich noch durch das Temple Bar Viertel gelaufen aber es war wahnsinnig überfüllt. Obwohl die irischen Sicherheitsstandards und das Organisationstalent sonst wirklich gering sind, hatten sie dieses Mal unserer Meinung nach alles sehr gut im Griff. Wie wir ja bereits wissen, ist es in Irland verboten, Alkohol auf der Straße zu konsumieren. Wir hätten aber nie gedacht, dass auch am St. Patrick's Day Kontrollen gemacht werden und die Polizisten rumgehen und an Wasserflaschen riechen. Wir haben uns dann lieber ans Ufer der Liffey gesetzt, die Sonne ein wenig genossen und die Leute beobachtet. Abends wollten wir eigentlich in einen Pub außerhalb der Temple Bar um nach ein paar Iren zu suchen, wir haben uns dann aber doch lieber einen gemütlichen Abend zu Hause gemacht. Wir können ja immer in die Pubs und warten jetzt erst mal ein bisschen ab, bis die Touri-Flut wieder abebbt. Hier aber nun endlich ein paar Bilder:

 

Damit hätte ich also auch dieses irische Großereignis erfolgreich miterlebt wink.

Da die Uni-Aufgaben ja so gut wie erledigt sind, kann ich die nächsten 4 Wochen (es sind heute wirklich genau nur noch 4 Wochen surprised) noch etwas entspannter angehen und nutzen, um noch mehr von der Insel zu sehen.

Morgen werde ich mit meiner Fenster-Freundin Franzi nach Kilkenny fahren. Das ist eine schöne kleine Stadt mit einem ganz berühmten Castle. Fenster-Freundin übrigens deshalb, weil die beiden Häuser des Studentenwohnheimes so nah beinander stehen, dass ich immer in Franzis Zimmer schauen kann weil es direkt gegenüber von meinem ist. Wir winken uns ständig und haben damit immer total Spaß, die andere zu stalken laughing.

Für die nächsten Wochen ist noch sooo viel geplant und es hat sich noch zwei Mal (plus mein Schatz mit dem ich dann noch 5 Tage mit dem Mietauto rumfahre) Besuch angekündigt also bleibt dran tongue-out.

Cheers

Kyra

Besuchermarathon in Dublin

09März2016

Hallo ihr Lieben,

endlich mal wieder ein Beitrag von mir. Es ist defintiv nicht so, als würde hier nichts passieren um darüber zu berichten - eher umgekehrt laughing Ich bin in den letzten zwei Wochen einfach nicht dazu gekommen. An den Wochenenden hatte ich immer Besuch aus Deutschland und unter der Woche wurde für die Uni geschuftet. Jetzt bin ich aber mit allen Assignments fertig und für den Test am Freitag (einer meiner Dozenten ist der festen Meinung, er müsste uns einen Test aufdrücken yell natürlich auch noch der, bei dem ich auf Grund seines englisch-chinesisch nichts verstehe und mir deshalb alles nochmal selbst erarbeiten musste) bin ich auch vorbereitet smile

Nun aber zum spannenden Teil: Nachdem Lea und ich am Mittwoch von unserem kleinen Roadtrip zurückgekommen sind, habe ich mich schon ganz dolle aufs Wochenende gefreut weil da endlich mein Freund zu Besuch gekommen ist. Für uns waren die sechs Wochen Trennung wirklich hart, da wir ja schon seit zwei Jahren zusammen leben und uns bisher so gut wie jeden Tag gesehen haben. Dementsprechend groß war dann auch die Wiedersehens-Freude. Wir haben zwar viel unternommen, haben aber auch einfach die Zeit zu zweit genossen. Freitag Mittag sind wir Scones essen gegangen und danach ins National Waxmuseum (eine Art Madame Tussauds aber auf irisch).

Dort war zum einen die irische Geschichte mit Waxfiguren dargestellt. Noch dazu konnte man sich die Geschichten auch über Audio-Beiträge anhören. Das war wirklich interessant und lehrreich! Außerdem wurden noch irische Berühmtheiten bzw. irische Geschehnisse der letzten Jahre dargestellt. Von den "Berühmtheiten" kannten wir allerdings niemanden laughing. Es gab aber auch ein paar Figuren, die wir schon immer mal treffen wollten wink Im Gruselkabinett habe ich mich natürlich zu Tode erschreckt aber ich hatte ja meinen starken Beschützer dabei cool. Auf dem ersten Foto ist DER wohl wichtigste Mensch Irlands "St. Patrick", nächsten Donnerstag ist übrigens DER Tag auf den ich mich schon wahnsinnig freue embarassed. Auf dem zweiten Bild sind zwei starke Männer mit Superkräften, auf dem dritten Bond mit seinem Bond Girl und auf dem vierten die Tuuuuurtels. Auf dem letzten sind schwer zu erkennen: zwei Monster laughing

Abends sind wir dann noch sehr lecker und entspannt chinesisch essen gegangen. Danach ist mein Schatz dann sofort ins Bett gefallen und hat eeewig geschlafen.

Am Samstag sind wir dann irisch frühstücken gegangen. Für Ben gab es das traditionelle irische Frühstück - leider haben wir kein Bild davon, ich mache aber sicher mal noch eins und berichte, was dazu gehört. Danach habe ich mal wieder eine Stadtführung gegeben und wir haben uns die Half Penny Bridge, das Trinity College, die Grafton Street, das St Stephens Green, Molly Malone etc. angeschaut.

Danach sind wir ins Guinness Storehouse und haben uns angeschaut, wie das berühmteste Getränk Irlands hergestellt wird. Außerdem gab es eine ganze Etage über die Werbung von Guinness, das war für mich natürlich besonders interessant. Zum Abschluss durften wir unser eigenes Guinness zapfen. Bier zapfen kann ich zwar schon lange aber da hat Guinness natürlich auch seine Besonderheiten. Seit dem achte ich im Pub immer besonders drauf, wie mein Guinness gezapft wird aber ich wurde bisher immer enttäuscht laughing Die haben wohl alle kein Guinness-Zapf-Zertifikat gemacht. Getrunken haben wir das Bier dann in der Roof-top-Bar, in der wir einen tollen Ausblick über die ganze Stadt hatten.

Abends sind wir dann mit Lea Burger essen gegangen und sind einmal durch das Temple Bar District gelaufen. Wir hatten aber keine Lust, in einen Pub zu gehen, Guinness hatten wir ja schon getrunken laughing. Die Ha'Penny Bridge ist aber auch bei nacht sehr schön.

Sonntag sind wir dann extra früh aufgestanden um nochmal zu versuchen, ins Kilmainhaim Gaol (das alte Gefängnis in Dublin) zu kommen. Wir waren aber wieder zu spät dran und die nächste freie Führung wäre zu spät gewesen, damit Ben seinen Flug noch erreicht. Also sind wir wieder zurück gelaufen und haben uns dabei den Phoenix Park noch ein bisschen angesehen. Stattdessen sind wir dann nochmal Kuchen essen gegangen und haben Mitbringsel gekauft. Dann musste ich meinen Schatz leider schon wieder an den Flughafen bringen. Es war zwar ein kurzes aber sehr schönes Wochenende. Und es sind nur noch knappe 40 Tage, dann haben wir uns wieder.

Lea hatte die ganze Woche Besuch von ihrer Freundin Jana. Die hat sich dann Mittwochs während wir in der Vorlesung waren, auf den Weg gemacht, um so früh wie möglich Karten fürs Kilmainham Gaol zu kaufen. Da hatten wir dann auch endlich Glück und konnten mittags zur Führung hinlaufen. Die hat sich dann auch wirklich gelohnt. Hinter dem Gefängnis steckt eine spannende Geschichte und die Architektur ist sehr beeindruckend. 

Die Tage dazwischen habe ich wie gesagt für die Uni genutzt.

Am Freitag kam dann aber meine Mami und hat mich davon abgelenkt (Extra für dich Mama: Du hast mich total davon abgehalten und du musst ein furchtbar schlechtes Gewissen haben laughinglaughinglaughing). Eigentlich wollte sie mit einer Freundin für vier Tage kommen. Das hat aber leider nicht geklappt. Deshalb haben meine Geschwister und ich kurzerhand ein besonderes Geburtstagsgeschenk für sie gebucht: Flüge und ein Hotel in Dublin.

Freitag Nachmittag sind wir erst Mal lecker Falafel essen gegangen. Danach haben wir uns den Evensong in der St. Patricks Cathedral angeschaut. Im Anschluss haben wir uns super leckeren Kuchen gegönnt. Damit waren wir dann bereit für ein Bierchen, das wir uns im ältesten Pub Irlands, im Brazen Head, gegönnt haben.

Samstag morgen sind wir dann natürlich irisch frühstücken gegangen. Danach haben wir uns auf den Weg nach Howth gemacht. Zum Glück hatten wir schönes Wetter. Dort konnten wir dann den tollen Cliff Walk genießen und den schönen Hafen erkunden.

   

Danach haben wir uns zur Stärkung ein paar leckere Scones (Kirsch-Kokos und Walnuss-Feige) gegönnt. Wieder zurück in Dublin habe ich zu Mamas Beruhigung eine Stunde für die Uni eingeschoben. Bevor wir dann eine Runde durch das Temple Bar District gedreht haben, waren wir noch lecker asiatisch essen.

Am Sonntag haben wir eine kleine Sightseeing-Tour durch Dublin gedreht. Ihr kennt das ja schon wink Das Gebäude in dem wir da sind, ist das architektonisch sehr beeindruckende St. Stephens Green Shopping Center.

Bevor wir uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen gemacht haben, gab es für Mama noch eine kleine Überraschung. In Irland ist der keltische Lebensbaum ein Zeichen für die Verwurzelung der Familie. Diesen haben wir zusammen als Kettenanhänger für sie ausgesucht. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk-Andenken von mir und meinen Geschwistern. Ist der nicht schön?

Damit ging auch dieses schöne, viel zu kurze Wochenende zu Ende.

Aber schon morgen kommt der nächste Besuch. Meine liebe Freundin Michelle kommt bis Montag her smile. Ich freue mich!

Habt ihr Wünsche oder Ideen, über was ich mal berichten könnte? Meine Freundin Sandra hat sich Informationen über irisches Essen gewünscht. Leider esse ich vieles davon nicht (immer diese Veggies...) aber ich versuche, euch so viel wie möglich darüber zu berichten.

Cheers (in Irland ein Wort für so ziemlich alles wink) und bis hoffentlich ganz bald!

Kyra

Die grüne Insel

25Feb2016

Hallöchen alle zusammen!

Wir sind gestern Abend super glücklich aber auch ziemlich kaputt von unserem Trip zurückgekommen. Davon möchte ich euch natürlich berichten smile Diesmal aber (hoffentlich) mit mehr Bildern als mit Text. Eins vorab: Wir haben uns beide sehr in diese wunderschöne Insel verliebt und ich kann jedem nur empfehlen, sich das mal in echt anzuschauen. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und hatten drei Tage puren Sonnenschein und Temperaturen, mit denen ich im Februar nie gerechnet hätte.

Am Sonntag haben wir uns noch ein bisschen Wegverpflegung gebacken da wir so günstig wie möglich reisen wollten. Es gab mal wieder unsere heißgeliebten Scones - diesmal aber eben selbstgebacken. So sieht das ganze dann aus:

Am Montag ging es schon um 7 Uhr los zum Bus mit dem wir direkt bis nach Cork durchfahren konnten. Gegen 11 Uhr haben wir die zweitgrößte Stadt Irlands erreicht. Der erste Eindruck war nicht sonderlich schön. Lustigerweiße haben wir direkt gegenüber der Bushaltestelle vier andere Leute aus unserer Gruppe getroffen, die mit dem Auto eine ähnliche Tour wie wir gemacht haben. Nachdem wir das Gepäck im Hostel abgelegt hatten, haben wir eine Tour durch die Stadt gedreht. Dabei haben wir uns die University, einen schönen Park, den English Food Market, die Innenstadt und ein altes Gefängins angeschaut.  

Am Ende hat uns die Stadt doch ganz gut gefallen, wir bleiben aber doch beide lieber in Dublin wink.

Abends haben wir dann eingekauft und selbst im Hostel gekocht. Danach haben wir uns in der Hauseigenen Bar noch ein Bierchen gegönnt, sind dann aber totmüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder um 7 Uhr weiter nach Killarney. Dort sind wir um 8 Uhr angekommen und wollten eigentlich irgendwo nach Frühstück suchen, das war aber gar nicht nötig, denn die Leute vom Hostel waren so nett und haben uns angeboten, dort mit zu essen obwohl wir nicht dafür bezahlt hatten. Danach ging es dann mit dem Bus los, einmal die berühmte Küstenstraße "Ring of Kerry" abzufahren. Wir waren nur 6 Teilnehmer und der Reiseleiter und hatten damit eine sehr gemütliche Atmosphäre. Wir haben gefühlt alle 500 Meter angehalten um ein erneutes Highlight zu betrachten, das war super! Und auch hier haben wir uns ganz Studenten-like selbst mit mitbgebrachtem Essen versorgt.

 

Wir haben unter anderem Charlie Chaplin und irische Schafe getroffen. Und erkennt ihr die Meerjungfrau? wink Die Landschaft war wunderwunderwunderschön und die Ruhe war so wunderbar entspannend.

Abends haben wir uns dann mit unseren Freunden getroffen, die diese Nacht im gleichen Hostel gebucht hatten. Zusammen sind wir dann in einem chinesischen Restaurant (wie war das mit dem sparen?) essen gegangen und haben in einem Pub ein Bierchen getrunken.

Am letzten Tag haben wir es etwas gemütlicher angehen lassen und sind etwas später aufgestanden, haben entspannt gefrühstückt und ausgecheckt. Dann haben wir uns in Killarney Fahrräder gemietet und sind in den Killarney Nationalpark geradelt. Am Anfang hatten wir etwas Orientierungsschwierigkeiten, nachdem wir aber im Nationalpark angekommen sind, war es eigentlich egal, wohin wir gefahren sind weil alles atemberaubend schön war. Zuerst sind wir zum Muckross Abbey gefahren und haben uns die Ruinen angeschaut. Danach ging es weiter zum Muckross House einem "herrschaftlichen Ansitz". Dort haben wir dann die Sonne bei einem Stückchen Kuchen genossen, bevor wir uns die tollen Gärten dazu angeschaut haben. Weiter gings dann zum "Meeting of the Waters" wo sich die beiden großen Seen des Nationalparks treffen. An einem Mittwoch im Februar waren natürlich nur sehr wenig Menschen anzutreffen, aber vor allem an den etwas abgelegeneren Stellen waren wir meistens ganz alleine und konnten außer den Tieren um uns die Einsamkeit und Stille genießen. Wir sind froh, die Fahrräder gemietet zu haben, weil wir sonst nie so viel an einem Tag gesehen hätten. Insgesamt sind wir an dem Tag knappe 25km gefahren. Auf dem Rückweg haben wir uns ein bisschen verfahren und sind Off Road im Wald umhergeirrt aber wir haben es rechtzeitig zum Fahrradverleih zurückgeschafft. Als kleine Belohnung sind wir dann spanische Tapas essen gegangen. Um 23 Uhr sind wir dann nach einer drei Stündigen Zugfahrt wieder in unserer Wohnung in Dublin angekommen.

      

Die drei Tage waren viel zu kurz und am liebsten würde ich noch weiter durch ganz Irland reisen aber es ist ja noch viel geplant für die nächsten Wochen. Die Hälfte meiner Zeit hier ist übrigens schon rum cry. Und weil es mich so viele fragen: Ja, ich möchte wieder nach Deutschland zurück kommen und nicht für immer hier bleiben laughing Auch wenn es hier wunderschön ist und ich die Zeit hier genieße, weiß ich mein Leben in Deutschland sehr zu schätzen und ich vermisse meine Lieben sehr.

Jetzt freue ich mich auf meinen Schatz, der in knappen 12 Stunden hier ankommt und ich hoffe, wir werden bei gutem Wetter die Stadt zusammen erkunden.

Ich freue mich auf eure Kommentare, lasst doch mal wieder was von euch hören! smile

Cheers und bis bald!

Kyra

Trebers in Dublin

18Feb2016

Hallo ihr Lieben,

 

heute melde ich mich mit einem Bericht vom Wochenende mit meinen Geschwistern zurück. Meinen richtigen Geschwistern wink

Verena kam bereits Freitag Mittag an und hat mir einen weiteren Koffer mit tollen Sachen aus Deutschland mitgebracht. Man merkt erst, was man eigentlich wirklich mag und braucht wenn man es nicht mehr hat laughing Ich hatte so Lust auf vegetarische Gummibärchen (die konnte ich einfliegen lassen). Aber zum Beispiel würde ich grade alles für Sauerkraut oder Rotkohl und Klöse geben foot-in-mouth.

Mit Verena war ich dann erst Mal in einem süßen Cafe in der Nähe zum Lunch. Danach haben wir uns in der St. Patricks Cathedral ein tolles Knabenkonzert angehört. Natürlich sind wir danach meine heißgeliebten Scones essen gegangen smile. Wir haben dann im Hotel hier in der Nähe eingecheckt und um 23 Uhr meinen Bruder Tassilo vom Bus abgeholt. Dann sind wir losgezogen in die Temple Bar um erst Mal noch etwas zu essen und ein Bierchen zu trinken. Das Hotel war direkt gegenüber der Guiness Brauerei. Ich wohne auch nur 5 Minuten zu Fuß von dort - man riecht je nach Wind auch stark das Bier allerdings finden ich und Lea, es riecht meistens eher auch frisch gebackenem dunklem Brot - hhhm smile

Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich mich an das Wetter und die Temperaturen hier schon gewöhnt habe. Obwohl ich allen vorher gesagt habe, sie sollen warme und wetterfeste Kleidung einpacken, wurde hier geschlottert und gefrorern was das Zeug hält. Die Armen haben mir so Leid getan undecided.

Samstag Morgen ging es dann erst mal traditionell irisch frühstücken, in dem Cafe, das Verena und ich tags zuvor entdeckt hatten. Um das deftige Essen abzutrainieren sind wir dann mit dem Zug nach Killiney gefahren um dort auf den Killiney Hill zu steigen. Dort hatten wir einen tollen Ausblick über Dublin City und das Meer.

Nachmittags haben wir dann eine Tour durch die Stadt gedreht und ich habe meinen Geschwistern die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dublin gezeigt.

Unter anderem haben wir uns das Temple Bar District, die St. Patricks Cathedral und die Half Penny Bridge angeguckt.

Abends sind wir dann im Brazen Head, dem ältesten Pub Irlands essen gegangen. Ich habe ein leckeres Chili mit 4 Bohnen-Sorten und Reis gegessen, Verena eine Gemüsesuppe und Tassilo eine irische Spezialität die Irish Stew genannt wird. Das ist ein Lammeintropf mit Kartoffeln und Gemüse. Ich esse das ja nicht aber Tassilo fand es gar nicht so schlecht. Selfie-Meister sind wir nicht so, wie man sieht. Ich mag das Bild trotzdem laughing.

Ganz besonders gefallen hat uns an dem Abend ein Bierglas. Darauf stand "You can't choose your Family, but you can choose your beer!" laughing Zum Glück haben wir sowohl bei der Familie als auch beim Bier eine gute Wahl getroffen wink.

Sonntags sind wir dann um 10Uhr (!!!) morgens zum Whiskey Tasting in die Jameson Distillery gegangen. Es war wirklich spannend obwohl ich wohl nie der größte Whiskey Freund werde, zumindest nicht pur. Dabei hat uns auch meine Mitbewohnerin Lea begleitet.

Danach sind wir dann Scones essen gegangen, haben noch ein Bierchen in Temple Bar getrunken und sind noch ein bisschen spazieren gegangen. Danach musste ich meine Geschwister leider wieder an den Flughafen-Bus bringen. Es war ein tolles, wenn auch viel zu kurzes Wochenende!

Am Montag beginnt für Lea und mich ein kleiner Roadtrip. Wir fahren mit dem Zug nach Cork (zweitgrößte Stadt Irlands), verbringen dort einen Tag und eine Nacht, fahren Dienstag Morgen weiter nach Killarney. Von dort aus haben wir eine Bus-Tour zum Ring of Kerry (Küstenstraße) gebucht. Mittwochs wollen wir dann in Killarney durch den Nationalpark und uns dort die wunderschöne Natur angucken. Abends geht es dann zurück nach Dublin. Und am Sonntag kommt dann endlich mein Schatz für ein Wochenende zu Besuch kiss Ich freue mich!

Liebe Grüße von der Insel

Kyra

 

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